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13. September 2007

Fiji: Hier wollen wir nicht mehr weg!!!



Fiji ist echt der Hammer. Die Suedsee, wie man sie sich vorstellt. Wir waren nun 9 Tage auf den Fiji-Inseln, dabei 7 Naechte auf 4 verschiedenen kleineren Inseln. Es war traumhaft. Kleine Inseln mit einem kleinen Berg in der Mitte, darum viel Gruen, weisser Sandstrand, tuerkisfarbenes Meer, Korallenriff mit vielen bunten Fischen zum Schnorcheln und eigentlich liegt man den ganzen Tag nur in der Haengematte und geniesst den Tag. Man gewoehnt sich hier ganz schnell an die "Fiji-Time". Das heisst erstmal 1000 Gaenge zurueckschalten und den Tag ganz ruhig angehen lassen. Relaxen, Erholen, Geniessen, Lesen, Schlafen, Reden, Essen, Sonnen, Schwimmen, Schnorcheln, ..... so stellt man sich ein entspanntes Leben im Paradies vor. Kleiner Nachteil daran ist, wenn man verabredet ist, kann es auch mal passieren, dass man eine Stunde wartet bis der andere erscheint und man z.B. mit dem Boot wieder abgeholt wird. Die Einheimischen haben keinen Uhren und nur in den Resorts gibt es ein Telefon oder Funkgeraet. Fuer uns hatte das auch zur Folge, dass wir voellig von der Aussenwelt abgschnitten waren, weder Internetanschluss hatten noch telefonieren konnten.


Die erste Insel war Taweva. In unserem kleinen Resort angekommen, waren wir erstmal etwas erstaunt. In den USA und auf der Hauptinsel von Fiji hat es teilweise von Menschen nur so gewimmelt. Hier jedoch in keinster Weise. Wir waren den ersten Tag die einzigen Gaeste, d.h. wir hatten den Strand fuer uns alleine, Angestellte die nur fuer uns da waren. Die Koechin hat uns dann auch bei unserem Candle-Light-Dinner richtig verwoehnt. Es gab Hummer fuer Alex und Huehnchen fuer mich. Am zweiten Tag kamen dann noch 4 weitere Deutsche dazu. Bei den anderen Resorts traffen wir fast nur Englischsprachige Leute. Manchmal war es etwas schwer dem Gesprachsverlauf zu folgen wenn Englaender, Aussies und Kiwis wild durcheinander diskutierten.

Die naechste Insel lag direkt gegenueber von Taweva und hiess Nacula. Hier hat es uns mit Abstand am besten gefallen. Die Insel, der Strand, das Meer mit unterschiedlichen Blautoenen, die Korallen, die Unterkunft, die Leute und die geniale Aussicht von dem kleinen Berg ueber zahlreiche kleinere Inseln (u.a. Turtle Island) und die Insel auf der "Die blaue Lagune" gedreht wurde. Wahnsinn!!!


(Blick aus unserem Zimmer)

Anschliessend ging es weiter nach Waya. Hier hat Alex eine kurzfristige Krise bekommen, da wir bisher den ganzen Tag ja nur faul rumgelegen sind und uns eigentlich fast nie koerperlich betaetigt haben. Deshalb haben wir hier auch gleich eine 2 Stuendige gefuehrte "Berg-"Wanderung gemacht. Bei der wahnsinnigen Hitze lief bei uns schon nach 5 Minuten der Schweiss in Stroemen. Unser Guide lief ganz entspannt mit seinen Flip-Flop und Buschmesser voraus.




unsere "Bure"


(unser Guide bei der Wanderung vor einem "Yam"-Anbaufeld)

Die letzte Station unserer Inseltour war Bounty Island. Diese Insel ist so klein dass man doch wirklich 2o Minuten braucht, bis man am Strand um die ganze Insel gelaufen ist. Die Insel bestand nur aus einem Resort, ansonsten nur Palmen und ein riesiger Sandstrand (o.k. leider nur bei Ebbe...), und aussen rum glasklares Wasser und Korallen.... Genial....


Auf den Inseln hatten wir zum Teil die abenteuerlichsten Unterkuenfte. Kleine suesse "Buren" (kleine Haeuschen) mit Dusche (natuerlich nur kaltes Wasser, was auf Fiji zum Glueck noch warm genug ist) und WC. Leider mussten wir die Buren immer noch mit andern Mitbewohnern teilen. Damit meine ich riesige fette Spinnen, kleine flinke Gekos und einige Kakalaken. Zum Glueck gabe es Mosquito-Netze ueber dem Bett, die uns die kleinen Freunde vom Leibe hielten. Leider fiel uns das Einschlafen nicht immer ganz so leicht, da man immer etwas krabbeln und knistern hoerte. Im Gegensatz zu Australien gibt es auf Fiji jedoch fast keine giftigen Tiere.

Bei unserer Reise haben wir viele Weltenbummler getroffen, die aehnliche Stationen wie wir bei ihrem Trip um die Welt haben. Erstaunlich fuer uns war auch, dass es fuer Aussies und Kiwis guenstiger ist, auf Fiji Urlaub zu machen als in ihrem eigenen Land.

Um euch auch zeigen zu koennen, von was wir hier schwaermen, haben wir fleissig alle moeglichen Leute um eine Kamera angebettelt. So konnten wir unserer Speicherkarte nehmen und ein paar Erinnerungsbilder machen. Zum Glueck waren die Leute so nett und verstaendnisvoll und liehen uns schmunzelnd ihre Kamera aus. In den paar Minuten sind wir dann wie wild am Strand und auf der Insel herumgelaufen, um schnellstmoeglich so viele Bilder wie moeglich zu machen.

Der Abschied von der Insel viel uns etwas schwer. Es war hier wirklich traumhaft schoen und auch angenehm warm. In Neuseeland erwartet uns nun eher bescheidenes Wetter........

5. September 2007

Ankunft Fiji

Wir sind gut auf Fiji angekommen. Der Flug ging erstaunlich schnell vorueber. Wir konnten beider fast die gesamten 11 Stunden schlafen. Von Fiji an sich haben wir heute nur wenig gesehen. Das was wir gesehen haben erinnert uns sehr stark an Kenia. Tausende Leute auf der Strasse die dir irgendwelche Touren andrehen wollen, rasende Kleinbusse voller Leute und stinkende Autos auf grausamen Strassen. Leider sind die Menschen bisher nicht ganz so nett. So richtig willkommen fuellt man sich noch nicht. Das kann vielleicht auch daran liegen, dass wir beide heute keinen guten Tag hatten. Es lief so einiges schief und dazu kam dann auch noch, dass unsere Kamera leider kaputt ist.... und das in der Suedsee.... das heisst von Fiji wird es leider keine Bilder geben. Die neu gekaufte Einwegkamera ist nicht Internet-tauglich, und eine richtige neue wird es wohl erst in Neuseeland geben. Es kann also in den naechsten Tage nur noch besser werden.

Mehr Infos und die restlichen Bilder von den USA folgen noch da unsere Zeit im Internetcafe nun leider abgelaufen ist.